Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 05/09 vom 28.01.2009

Aumannplatz: Geheimtipp- Krapfen und viele feine Sachen

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Wer war Aumann? Ignaz, ein 1896 verstorbener Pfarrer, der ein Vermögen für den Bau einer Kirche hinterließ, die dann aber nie errichtet wurde. Stattdessen nannte man den Platz nach ihm, ist ja auch was. Noch dazu, wo dieser Platz vor allem in den vergangenen drei Jahren quasi ein Schlaraffenplatz wurde, der einen als Grätzel-Fremden durchaus zu beeindrucken vermag.

Das Imperium schmeckt zurück

Wir beginnen im Restaurant Das Cottage, als Zum sanften Heinrich einst ein Währinger Klassiker, der im Lauf der Jahrzehnte so ziemlich alle kulinarischen Zeitgeistphasen mitgemacht hat. Derzeit kocht man hier sozusagen nobel-wienerisch mit gewagtem Einsatz von Früchten, der Garten ist jedenfalls nichts anderes als outstanding, einer der schönsten in der Stadt.

Runter auf die Währinger Straße, wo der renommierte Confiseur Eibensteiner eine seiner zwei Dependancen unterhält: hohe Schokoladenkunst, die Minikonfekte


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