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Grundkurs Kochen (18)

Stadtleben | aus FALTER 05/09 vom 28.01.2009

Wenn die Kichererbsen kichern, musst du das Antipasto sichern

Humus, diese leckere Vorspeise, wird aus Kichererbsen gemacht. Der fleißige Humusproduzent weicht die Kichererbsen, sagen wir 250 Gramm, über Nacht in kaltem Wasser ein, spült sie danach ab und kocht sie in Wasser weich. Das dauert etwa eineinhalb Stunden. Sanftes Köcheln ist angesagt, nicht sprudelndes Totkochen. Anschließend mit kaltem Wasser abschrecken, auskühlen lassen und die Schalen entfernen. Dazu die Erbsen zwischen Daumen und Zeigefinger drehen.

Mit den geschälten und weichgekochten Kichererbsen haben wir die Grundlage unseres Humus geschaffen. Faule Humusproduzenten nehmen eine Dose gekochter Kichererbsen, das geht natürlich auch. Nun brauchen wir nur noch etwa vier Esslöffel Olivenöl, etwa einen halben Liter Gemüsesuppe, ein bis drei Knoblauchzehen (nach Geschmack), ein bis zwei Teelöffel Zitronensaft, gehackte Petersilie, Salz und weißen Pfeffer.

Der Rest ist denkbar einfach: Die Erbsen kommen mit der Hälfte der Gemüsesuppe und dem geschälten Knoblauch in den Mixer und werden gemixt, sodass eine feste, homogene Paste entsteht. Ist sie zu fest, gibt man etwas mehr Brühe zu. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit gehackter Petersilie dekorieren, fertig.

Schmeckt prima zu frischem Weißbrot. Man kann auch ein Antipasto, eine Vorspeise, daraus zaubern, indem man jeweils einen Löffel Humus in ein Chicoreeblatt füllt und mit ein paar angerösteten Pinienkernen bestreut. Angeröstete Pinienkerne sind fast nie verkehrt. AT


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