Im Bett mit Erzherzog Johann

Steiermark | aus FALTER 05/09 vom 28.01.2009

Was das „Gedenkjahr“ zum 150. Todestag des „steirischen Prinzen“ über die Feiernden verrät

Essay: Herwig G. Höller

Franz Harnoncourt-Unverzagt war glücklich. Nicht nur, dass es der 20. Jänner war, der Geburtstag seines Ururgroßvaters Erzherzog Johann. Sondern auch, dass im Zuge einer Präsentation im Grazer Glockenspielhaus Aufnahmen der steirischen Berglandschaft gezeigt wurden. „Diese Bilder haben mich so berührt, dass mir fast die Träne geronnen ist. Auf der Trisslwand bin ich jeden Sommer weiß Gott wie oft!“ Aber auch „Wo i’ geh’ und steh’ tut mei’ Herz so weh“ – der Erzherzog-Johann-Jodler – begeisterte ihn. „Ganz herzlichen Dank, dass Sie die alte Fassung genommen haben. Das ist die wirklich schöne und originale, die neue ist die mehr gejodelte. Sie haben damit unserem Ahnherrn einen großen Dienst erwiesen.“

Harnoncourt-Unverzagt und andere Abkömmlinge des Habsburgers werden heuer noch häufiger zu Wort kommen: Vor 150 Jahren, am 11. Mai 1859,


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