„Wo i’ geh’ und steh’“: Die Spuren des steirischen Ahnherrn

Steiermark | aus FALTER 05/09 vom 28.01.2009

Logos: Zahlreiche steirische Institutionen hat der Privatier Erzherzog Johann mitbegründet, später sind sie größtenteils von der öffentlichen Hand übernommen worden. Mittlerweile ist der Stifter allerdings aus allen Logos gekickt worden. Das war nicht immer so: In der unmittelbaren Nachkriegszeit hatte das Joanneum sich mit seinem Konterfei präsentiert. Und auch das Dreifach-Johann-Logo der Landesbibliothek aus den frühen Neunzigern darf eigentlich nicht mehr verwendet werden. Dabei wären die drei Köpfe ein subversiver Verweis auf Stainz und Schilcher, ganz im zeitgenössischen Sinne eines Hödlmosers.

Straßen: Erzherzog-Johann-Allee, Gassen, Plätze, Promenaden, Ringe, Siedlungen und Straßen und Wege – 39 Mal kommt der Habsburger in steirischen Straßennamen vor, das bedeutet immerhin Platz 2 hinter dem Dichter Peter Rosegger. Im restlichen Österreich sind hingegen nur ein Platz in Wien und eine Promenade in Bad Gastein nach ihm benannt. Hinzu kommen auch Denkmäler in der


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