Menschen

Promi & Contra

Lexikon | Christopher Wurmdobler & Ingrid Brodnig | aus FALTER 05/09 vom 28.01.2009

Entschuldigung, aber wir müssen auch an dieser Stelle nochmal schnell die wichtigen Entscheidungen und handelnden Personen des aktuellen Realitätsfernsehens streifen. Wie die Falter-Zoodirektion bereits voraussagte, hat es bei Christina Lugner, die sich vermarktungsbedingt neuerdings wieder „Mausi“ nennt, nicht zur RTL-„Dschungelkönigin“ gereicht. Dafür wird das „Desperate Mauswive“ (okay, der Gag stammt von Dschungel-Moderator Dirk Bach) aber mit ihrem Privat-TV-Ruhm wohl eine Zeitlang durch Großraumdiscos oder Mallorca-Kaschemmen tingeln können – weil sie jetzt nämlich Top-Promi ist, von Maustria nach Maustralien und zurück. Der Kollege vom Magazin der Süddeutschen Zeitung lieferte eine hübsche Wortdefinition: Die Popularität des Promis sei durch nichts gedeckt, keinen Film, keine Musik, keine sportliche Leistung. Ein Promi habe kein „Werk“, auf das er verweisen könne. Deshalb muss er auch in den Dschungel. Oder in den Zoo. So wie auf- und abgehende Austro-Topmodels


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