Musiktheater Tipp

Drei Soli für den Tanz: Berio in Bewegung

Lexikon | Carsten Fastner | aus FALTER 06/09 vom 04.02.2009

In seinem Schaffen bewegte sich der italienische Komponist Luciano Berio (1925–2003) zwischen Tradition und Avantgarde. Anders als so viele seiner Generationskollegen wollte er nach 1945 keinen musikalischen Nullpunkt setzen, im Gegenteil: Er bezog bewusst historisch Bekanntes, ja sogar volksmusikalische Traditionen mit ein – und wurde gerade dadurch zu einem der erfolgreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Für die Taschenoper Wien gestaltet die Choreografin Saskia Hölbling aus drei seiner Arbeiten einen Musik-Performance-Abend: „Naturale“ als Tanzsolo, „Visage“ als Videoinstallation mit Gesichtstänzen und „Sequenza V“ als unkonventionelle Performance eines Posaunisten.

Konzerthaus, Do 20.30, weiters am 14. & 15.2.


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