KinderFilmkritik

Bolt — Ein Hund für alle Fälle

Lexikon | Hannah Nüchtern, Hannah Weingartner | aus FALTER 06/09 vom 04.02.2009

Das ist der neue Walt-Disney-Pictures-Animationsfilm. Es geht um den Serienhundeheld Bolt, der das Filmset für die Realität hält und davon überzeugt ist, Superkräfte zu besitzen. Im Glauben, seine geliebte Besitzerin Penny sei von einem Bösewicht entführt worden, macht er sich auf, sie zu retten. Unfreiwillig begleitet ihn die sarkastische Straßenkatze Mittens. Der Dritte im Bunde ist Dino – ein fernsehverrückter Hamster und Bolts größter Fan, der sein ganzes Leben nur davon geträumt hat, auch ein Held zu sein. Bald muss Bolt feststellen, dass seine Superkräfte nur Show waren. Die schwarze Katze Mittens zeigt ihm, wie es ist, ein richtiger Hund zu sein. Sie lehrt ihn, auf der Straße zu überleben. Doch Bolt will unbedingt zurück zu seiner Besitzerin, was Mittens gar nicht gutheißt. Dino ist immer noch der Überzeugung, der „Mann mit dem grünen Auge“ habe Penny in seiner Gewalt. Unterdessen ist diese über Bolts Verschwinden kreuzunglücklich. Am Ende wird die Serie doch noch Wirklichkeit: Bolt rettet Penny mit Dinos und Mittens Hilfe aus großer Gefahr. Es kommt natürlich zu einem Happyend.

Bolt ist ein netter Film für alle Fünf- bis Zehnjährigen und ihre Familien, wie beinahe alle Walt-Disney-Filme. Die Ideen sind zwar nett, waren aber Großteils schon mal da. Die Charakter sind niedlich, aber trotzdem zieht sich der Film manchmal in die Länge. Gesprochen wird Bolt in der deutschen Synchronfassung von Christian Tramitz, Mittens von Vera Teltz, Dino von Alex Stein und Penny von Luisa Wietzorek. In der Originalfassung wird Bolt von John Travolta, Mittens von Susie Essman, Dino von Mark Walton und Penny von Miley Cyrus gesprochen.

verfasst im Rahmen eines Praktikums für Gymnasiastinnen der 4. Klasse

Derzeit im Kino (OF im Artis)


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