Noch im Kino

Eastwoods „Changeling — Der fremde Sohn“

Lexikon | Michael Pekler | aus FALTER 06/09 vom 04.02.2009

Clint Eastwood, der „konservative Rebell“ des US-Kinos, dessen Filme von der Auseinandersetzung zwischen Individuum und Gesellschaft erzählen, hat mit „Der fremde Sohn“ einen historischen Kriminalfall inszeniert, der Kalifornien einst in Aufregung versetzte: Als im März 1928 ein kleiner Junge in L.A. verschwindet, versucht die Polizei, der verzweifelten Mutter einen zufällig aufgelesenen Jungen unterzujubeln, um das eigene miese Image aufzupolieren. Die Mutter (anklagend: Angelina Jolie!), die auf behördlichen Druck den Wechselbalg bei sich aufnimmt, gerät zunehmend in die Mühlen des Machtapparats, in dem sich denn auch die dunkelsten Figuren des Films bewegen.

Weiterhin in den Kinos (OmU im Burg und Votiv)


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