Vor 20 Jahren im Falter

Wie wir wurden, was wir waren

Falter & Meinung | aus FALTER 06/09 vom 04.02.2009

„Worüber nicht kommuniziert wird, das existiert auch nicht“

Auch vor 20 Jahren hatten wir das Thema Fundamentalismus. Damals handelte es sich um den reaktionären Schwenk der katholischen Kirche, um Krenn und Co. So las sich die Einleitung des Themas: „Katholiken protestieren gegen die Offensive der vom Papst gesteuerten kirchlichen Reaktion. Wir befragten den evangelischen Theologen Kurt Lüthi, wir haben den 13., das Zentralorgan der Krennisten, gelesen, Weihbischof Krenns politische Theologie analysiert und uns mit der Geschichte der Katholischen Hochschulgemeinde auseinandergesetzt. Adolf Holl nimmt ausführlich Stellung zu den aktuellen Auseinandersetzungen innerhalb der Kirche.“

In einem glasklaren Text traf er drei Feststellungen: Erstens „werden die ultramontanen Bischöfe allmählich die Schlüsselpositionen der kirchlichen Apparate besetzen. (…) Zweitens lässt sich die Zunahme der innerkirchlichen Opposition unschwer voraussagen. (…)Drittens werden in nächster Zeit


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