Kommentar

Warum der Papst verhaltensauffällige Bischöfe mag

Kirche

Falter & Meinung | Julia Ortner | aus FALTER 06/09 vom 04.02.2009

In Rom nimmt der Hüter der Christenheit die rechtslastige Priesterbruderschaft Pius X des verstorbenen französischen Erzbischofs Marcel Lefebvre wieder in den Schoß von Mutter Kirche auf; in Österreich setzt Papst Benedikt den ultrakonservativen Pfarrer Gerhard Wagner als Weihbischof von Linz ein. Die Schäfchen fragen sich: Was ist los mit unserem guten Hirten? Baut Benedikt den Vatikan mehr und mehr zur reaktionären Festung aus?

Die österreichischen Katholiken sind wieder einmal in Aufruhr wegen eines ihrer Kirchenfürsten aus dem konservativen Lager. Dabei sollten sie Kummer von dieser Seite doch schon gewohnt sein. Man erinnert sich noch gut an den Missbrauchsskandal um Kardinal Hans Hermann Groër oder die provokativen Sager des Sankt Pöltner Bischofs Kurt Krenn. Der neue Weihbischof Wagner fügt sich in diese Reihe verhaltensauffälliger Kirchenmänner nahtlos ein.

Die Harry-Potter-Romane mit ihrer „Magie und Zauberei“ rückte Wagner schon in die Nähe Satans, den Wirbelsturm


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