„Koks“, Design und Stadtbeamte: Ein (alltags-)kultureller Stadtspaziergang über die Zweierlinie

Stadtleben | aus FALTER 06/09 vom 04.02.2009

Zugegeben, das pralle Leben findet woanders statt – aber wer die Zweierlinie entlangspaziert, kann schon so manch charmantes Eck entdecken.

An der Ecke Garnisongasse/Universitätsstraße, am Beginn der Zweierlinie, liegt das „Hosenträgerhaus“ von Otto Wagner, gegenüber das düstere Landesgericht (Landesgerichsstr. 11), früher unmittelbar am Rand des Glacis gelegen. Daran vorbei gelangt man zum Friedrich-Schmidt-Platz hinter dem Rathaus: Dort stehen einige verbliebene Biedermeierhäuser (Friedrich-Schmidt-Pl. 7). Wer die Tulpengasse hinaufbiegt, erreicht einen der lauschigsten Plätze der Stadt, das Schlosserplatz’l mit schmiedeeisenumfassten Bäumen – Vorstadt par excellence. Zurück auf der Zweierlinie und gegenüber dem Rathaus liegt das ehemalige Militär-Geographische Institut von 1840, heute eine Büroburg der Gemeinde.

Etwas weiter unten beginnt der gastronomische Hot Spot der Zweierlinie: Die kartenspielende ältere Dame geht ins Café Rathaus (Landesgerichtsstr. 5), der


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