Prost!

Lexikon der Getränke. Diese Woche: Hot Toddy

Stadtleben | aus FALTER 06/09 vom 04.02.2009

Tatütata, der Toddy ist da! Das beste Getränk gegen die Kälte

Die Schotten sind ja nicht gerade für das angenehme Klima in ihrem Land bekannt. Umso mehr sind sie aber Profis darin, gute Getränke für schlechtes Wetter herzustellen. Genannt Hot Toddies.

Der Hot Toddy ist ein alkoholisches Heißgetränk, das meist aus Whiskey oder Brandy besteht. Der ultimative Drink, wenn man abends unterkühlt und pitschpatschnass nachhause kommt. Denn ein guter Toddy schmeckt fruchtig, nach Gewürzen und wärmt jede abgefrorene Zelle – so wie das nur hochprozentig Des-tilliertes kann. Und das Beste daran: Der Hot Toddy lässt sich in weniger als fünf Minuten zubereiten.

Ein ganz simples Rezept lautet: Man nehme ein Glas heißes Wasser, verrühre darin Rohrzucker, füge den Saft einer halben Zitrone hinzu und dann noch einen Schuss Whiskey. Um das Ganze geschmacklich abzurunden, sollten eine Gewürznelke und ein Stück Zimtstange mit hinein. Das verleiht dem Getränk die winterliche Note.

Es gibt viele andere Möglichkeiten, einen Hot Toddy zu mischen: mit Tee statt Wasser, mit Rum statt Whiskey. Wie heißt es: De gustibus non est disputandum. Wer faul ist oder sich überraschen lassen will, der kann den Toddy in einigen Wiener Cocktailbars und Pubs auch bestellen. Zum Beispiel in der First American Bar beim Stephansplatz. Zum Aufwärmen nach einem langen Arbeitstag. Die Schotten glauben ja auch, dass ein Toddy das perfekte Medikament für eine Verkühlung ist. Auf jeden Fall schmeckt er besser als Aspirin. IB


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