Kommen vier Millionen Vöglein geflogen

Steiermark | aus FALTER 06/09 vom 04.02.2009

Mehr als die Hälfte aller Bergfinken Europas sind derzeit in der Oststeiermark. Warum bloß?

Reportage: Donja Noormofidi

Schon Ende letzten Jahres haben immer mehr Feldbacher immer öfter verwundert in den oststeirischen Himmel geschaut. Vogelschwärme sind in dieser Jahreszeit nichts Ungewöhnliches, aber wenn sich da Hunderte, ja Tausende Vögel zusammenrotten, kommt einem das schon komisch vor. Freilich hat damals noch niemand gewusst, dass es nicht Hunderte oder Tausende, sondern Millionen Vögel sind. „Ich schätze, es sind vier, aber es könnten bis zu sechs Millionen sein, genau weiß das kein Mensch“, sagt Leander Khil. Und wenn ein Mensch es wüsste, dann er, denn Leander Khil weiß eine Menge über Vögel.

Die kleinen Tiere, die den Feldbachern um die Ohren fliegen, nennen sich Bergfinken. Sie kommen aus dem Norden, ihr Brutgebiet erstreckt sich von Norwegen bis ins russische Kamtschatka. Der Bergfink ist etwa so groß wie ein Spatz, braungrau auf Kopf und Rücken, heller am


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