Fragen Sie Frau Andrea

Päpstliche Funkwellen: Urbi et orbi et iPhoni

Kolumne | aus FALTER 06/09 vom 04.02.2009

Andrea Maria Dusl beantwortet knifflige Fragen der Leserschaft

Liebe Frau Andrea,

in postnataler und vorösterlicher Erwartung würde ich gerne von Ihnen wissen, wie der Segen „urbi et orbi“ meines XVI. vatikanischen Wahl-Namensvetters in Funkwellen konvertiert wird, um auf der ganzen Welt auf empfängliche Häupter vor den Empfangsgeräten zu treffen. Weiters interessiert mich, ob sich ein moderner Flachbildfernseher gegenüber veralteten Röhrenmonitoren nachteilig auf die Segensübermittlung auswirkt. Ergebenst Benedikt, per Elektropost

Lieber Benedikt,

bei der Transformation der feierlichen apostolischen Zeichenspende des Heiligen Vaters in elektromagnetische Wellen findet moderne Technik ihre Anwendung. Die Verbreitung des Segens übernimmt die Europäische Rundfunkunion unter Einbeziehung vatikanischer Infrastruktur.

„Urbi et orbi“, wörtlich „an die Stadt Rom und das Erdenrund“, war der Standard-Opener im Alten Rom, die Wendung wird heute verwendet, um päpstliche Erklärungen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige