Links rum, aber bitte ganz entspannt

Lexikon | Lisa Kiss, Barbara Tóth | aus FALTER 07/09 vom 11.02.2009

Der Höhepunkt der Wiener Ballsaison muss nicht immer der Opernball sein

Es ist die Woche, in dem sich die Ballsaison langsam ihrem Höhepunkt nähert. Traditionell ist es ja der Opernball, der den glanzvollen Schlusspunkt des Wiener Walzentreibens bietet. Heuer, angesichts der Wirtschaftskrise und zahlreicher Absagen aus Politik und Wirtschaft, machten ihm andere Bälle aber durchaus Konkurrenz. Wer will sich schon live dabei beobachten lassen, wie er in sündteueren Logen Champagner schlürft?

Aus diesem Grund gehörte heuer etwa der Techniker-Circle, der am 24. Jänner im Musikverein stattfand, zu den feinsten Ereignissen am Wiener Parkett. Dieser Ball gilt nicht nur aufgrund des Veranstaltungsorts - zur Abwechslung einmal Musikverein statt Hofburg - als außergewöhnlich, sondern auch, weil sich hier Österreichs Wirtschaftselite ohne allzu großes Medientamtam treffen kann.

Bälle sind ja ein ausgesprochen günstiger Ort, um Beziehungen zu pflegen. Ausländische Gäste sind vom Flair


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