Stahlhelm und Lodenhut: Die Phantome des Hutmachers

Politik | aus FALTER 07/09 vom 11.02.2009

In seinem neuen Buch zerlegt Robert Misik die neokonservativen Schreiberlinge und ihre publizistischen Jubelperser

Rezension: Florian Scheuba

An die Verächtlichmachung des christlichen Bekenntnisses, an die Verhöhnung des Papstes, an die Beschimpfung der Familie und die Beschmutzung nationaler Symbole haben wir uns bestens gewöhnt und all das für, Fortschritt' gehalten." Ganz ehrlich: Aufregen können solche Sprüche den geübten Medienkonsumenten nicht. Milde lächelnd vermutet er als Urheber Ewald Stadler, den neuen Linzer Weihbischof Wagner oder Johannes Abl, Großgmain, im "Freien Wort" der Kronen-Zeitung.

Weit gefehlt: Das Zitat stammt aus "Die Kultur der Freiheit", das in der FAZ als "wahrscheinlich wichtigstes Sachbuch des Jahres" gefeiert wurde und dessen Autor Udo Di Fabio im Unterschied zu den Stadlers, Wagners, Abls und sonstigen Sonderlingen einen Beruf von realer gesellschaftlicher Relevanz bekleidet. Er ist nämlich Richter des deutschen Bundesverfassungsgerichts.

Das wissend


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