Kreative gegen Kreationismus

Stadtleben | aus FALTER 07/09 vom 11.02.2009

Das junge Designtrio Formik bringt das passende Objekt zum Darwin-Jahr

Bericht: Christopher Wurmdobler

Unter "intelligentem Design" hat sich der Wiener Kardinal Christoph Schönborn mit Sicherheit etwas anderes vorgestellt. Vor allem jetzt, im Charles-Darwin-Jahr. Rechzeitig zum 200. Geburtstag des Evolutionstheoretikers hat das junge Wiener Designtrio Formik das Objekt für alle Kreationismuskritiker kreiert: "Darwin's Bracelet", die Evolutionskette.

Was auf den ersten Blick wie ein weiteres Modeschmuckaccessoire aus dem Bereich Rockstar-Glamour wirkt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als witziger Wissenschaftskommentar. Man muss kein ausgebildeter Anthropologe sein, um an dem silbernen Armband die fünf porzellanenen Miniaturschädel von Australopithecus, Homo habilis, Homo erectus, Homo neanderthalensis und Homo sapiens zu erkennen. Aha.

Offene Evolutionskette

Das edle Schmuckstück soll uns zum einen an unseren Ursprung und die Geschichte der Menschheit erinnern, sagen Formik, zum

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