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Die Redaktion erklärt das Heft

Falter & Meinung | aus FALTER 08/09 vom 18.02.2009

J örg Haider nannte den Falter einmal eine "Pornozeitung aus Wien". Dabei hatten wir nur einmal ein Krone-Busenmädchen am Cover. Es war Kioskgift. Schlaffe 111-mal findet sich das Wort "Porno" seit 1998 im Falter-Archiv - am häufigsten übrigens im Ressort Kultur.

"Kultur" heißt seit dem Relaunch "Feuilleton", und so ist es gute Tradition, dass sich dort unser Pornoschwerpunkt befindet. Er ist überfällig, nicht zuletzt weil es in der Stadt nur so vor Porno wimmelt. In der Kunsthalle hat sich Nicole Scheyerer "Porn Identity" angesehen, eine Ausstellung über Porno und Kunst (Seite 24). Sibylle Hamann, nicht erst seit ihrem "Weißbuch Frauen" erklärte Feministin, besuchte die Grazer Erotik-Messe, die am Wochenende auch in Wien gastiert (Seite 27). Stefan Apfl durfte im Büro Pornos anklicken - er analysiert die "Generation Youporn" (Seite 28).

Auch sonst steckt dieses Heft voller Enthüllungen. Barbara Tóth recherchierte, wie die Regierung das Ostbankenhilfspaket vermasselte, Florian Klenk erfuhr, dass Flüchtlinge Elektroschocks bekommen. Christopher Wurmdobler sprach mit der neuen Opernball-Chefin Desirée Treichl-Stürgkh (Seite 36) und Matthias Dusini deckt das bizarre Innenleben des Freud-Museums auf (Seite 32). red


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