"Ein Bankenpaket, nicht aus Liebe"

Politik | aus FALTER 08/09 vom 18.02.2009

Infrastrukturministerin Doris Bures über die Chancen der Regierung, die Wirtschaftskrise auszubremsen

Interview: Nina Horaczek

Vom Stubenring gleich neben der Urania aus pumpt Infrastrukturministerin Doris Bures mehr als 18 Milliarden Euro in die österreichische Infrastruktur, um das Ausmaß der Wirtschaftskrise einzudämmen und Jobs abzusichern. Warum Arbeit für männliche Bauarbeiter auch Frauen aus der Krise hilft und wieso der Staat seine Aufgaben nun neu definieren muss, erklärt Bures im Falter-Interview.

Falter: Schienen legen, Straßen bauen: Was kann der Staat leisten, um die Krise zu stoppen?

Doris Bures: Unsere zentrale Herausforderung ist es, so viel Beschäftigung wie möglich abzusichern, indem wir eine Infrastruktur errichten, die auch für die nächsten Generationen wichtig ist. Unser Schwerpunkt ist die Schiene, weil das Jobs sichert und ein Beitrag zum Klimaschutz ist.

Was wird konkret getan?

Bures: Es sind vor allem Maßnahmen zur Beschleunigung von Strecken, weil unsere


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