Ein kleiner Streit mit großen Folgen

Stadtleben | aus FALTER 08/09 vom 18.02.2009

Ein Disput soll dazu geführt haben, dass Aeryn Gillern nackt durch Wien rannte und möglicherweise Selbstmord beging

Bericht: Joseph Gepp

So klingt das also auf Amtsdeutsch: "Herr Gillern geriet (...) mit einem anderen Saunagast in Streit. Grund war die Frage des Gastes nach dem Befinden des Herrn Gillern."

Die fatale Folge: Am 29. Oktober 2007, gegen 19 Uhr rannte Aeryn Gillern nackt aus der Wiener Schwulensauna Kaiserbründl in der Weihburggasse. Beim Stubentor sah ihn zum letzten Mal ein Passant.

Dann verschwand der US-Amerikaner, der in der Uno-City arbeitete, spurlos. Laut Polizei hat er durch einen Sprung in den Donaukanal Selbstmord begangen. Seine Mutter, Kathy Gilleran aus dem amerikanischen Cortland, will daran allerdings ganz und gar nicht glauben.

Auf einen Selbstmord ihres Sohnes habe rein gar nichts hingedeutet, berichten sie und andere, die Gillern kannten. Und die Polizei habe sich bei den Ermittlungen grob homophob und unwillig verhalten. "Ich habe niemals zuvor so viel Rohheit,


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