Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 08/09 vom 18.02.2009

Kettenbrückengasse: die kulinarische Goldader

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Manche mögen die Zeiten vermissen, als diese Grenze zwischen viertem und fünftem Bezirk noch ähnlich trostlos war wie einige ihrer grindigen Parallelgassen, dafür aber keine bösen Bobos die Gegend konsumtechnisch kontaminierten. Andere freuen sich, dass hier in den vergangenen Jahren eine perfekte Ergänzung bzw. würdige Alternative zum Naschmarkt entstand.

Chinese Chives, Marrons glacés

Wir beginnen Naschmarkt-seitig, wo sich der Hua-Lian-Supermarkt von einem eher unheimlichen Geschäft für Fremdartiges aller Art zu einem absolut properen Asia-Supplier verwandelt hat: Hier bekommt man nicht nur diverse Fische in sämtlichen Trocknungs- und Fermentationszuständen, sondern auch allerlei tollen Tofu, frisch, geräuchert, mariniert, und vor allem die frischesten Thai- und Chinakräuter der Region. Und wer "Chinese Chives" einmal hatte, will nicht mehr ohne sein.

Genauso geht's einem mit den Torten, Trüffeln,


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