Premiere

"Pension F." oder Das Stück zum Skandal

Lexikon | aus FALTER 08/09 vom 18.02.2009

Als Anfang des Jahres bekannt wurde, dass Hubsi Kramar eine "Keller-Soap" mit dem Titel "Pension Fritzl" zur Aufführung bringen wolle, ging die Meldung um die ganze Welt. Die FPÖ forderte den Entzug der Subventionen, die Boulevardpresse empörte sich scheinheilig über den "durchgeknallten" Theatermacher, der sich über die Opfer von Amstetten lustig machen wolle. Kramar, der so etwas nie vorhatte, beschloss daraufhin, den Spieß umzudrehen: Aus der "Pension Fritzl" wurde die "Pension F.", aus einer "Keller-Soap" die "ultimative Mediensatire". Soll heißen: Alles, was über die Produktion vorab geschrieben wurde, ist bereits Teil der Produktion. Motto: "Alle spielen mit, alle spielen sich selbst." Die erste Spielserie ist bereits ausverkauft, Wiederaufnahme ab 15. April. WK

3raum-Anatomietheater, Premiere Mo 19.30


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