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Tilman Rammstedt: Der Kaiser liest

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 08/09 vom 18.02.2009

Natürlich war Tilman Rammstedt (Jg. 1975) noch nie in China, bevor er seinen grotesken Roman über einen schrulligen Großvater und eine angebliche Reise ins Reich der Mitte verfasste. Hat nicht schon Karl May ein Blick in seine "Lonely Planet"-Bibliothek gereicht? Eben. Der 2008 gleich doppelt mit dem Bachmannpreis ausgezeichnete deutsche Autor - er gewann den Hauptpreis der Jury und den Publikumspreis, hat also sowohl stilistisch als auch in puncto Entertainment einiges zu bieten - lässt in "Der Kaiser von China" einen jungen Mann von der Beziehung zu seinem Opa erzählen, und zwar schön ausgewogen zwischen absurder Komik und Trauer.

tiempo nuevo, Mi 19.00


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