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Lachende Göttinnen

Lexikon | aus FALTER 08/09 vom 18.02.2009

Sie war eine Spätberufene, und ihre Laufbahn währte nicht lange. Das Werk der früh verstorbenen US-Künstlerin Ree Morton (1936-1977) wird nun in der Generali Foundation wiederentdeckt. Ähnlich wie Eva Hesse oder Paul Thek forderte Morton in Installationen den strengen Minimalismus ihrer Zeit heraus. So verband sie Elemente historischer Kunst, des Rituellen und des Pop mit analytischer Strenge. Die an indianischer Kultur interessierte Künstlerin scheute weder das Ornament noch extreme Farbgebung und unkonventionelle Materialien. Die Schau "The Deities Must Be Made to Laugh" zeigt wichtige Installationen Mortons, die noch nie in Europa zu sehen waren. Am 26.2. um 19 Uhr wird der Katalog vorgestellt; Experten diskutieren anhand der Ausstellung über das Thema "Rekonstruktion und Präsentation installativer Kunst der 70er-Jahre". NS

Generali Foundation, bis 1.3.


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