Konsum für eine bessere Welt: Baba, Bobos, jetzt kommen Lohas!

Stadtleben | aus FALTER 09/09 vom 25.02.2009

Bobos waren gestern, ab sofort hat ein Lebensstil einen neuen Namen, und man konsumiert für eine bessere Welt. Lohas sind die neuen Bobos, das eine ist wie das andere ein Akronym. „Lifestyle of Health and Sustainability“ ergibt die lustige Buchstabensuppe, die Zeitgenossen beschreibt, die durch bewusstes Konsumieren und Handeln Gesundheit und Nachhaltigkeit erzielen möchten.

Erstmals beschrieben hat das Phänomen im Jahr 2000 der Soziologe Paul Ray im Buch „The Cultural Creatives: How 50 Million Are Changing the World“, im deutschen Sprachraum fand der Neologismus erstmals 2007 in einem Text des Trendforschers Matthias Horx Verwendung. Laut Definition handelt es sich bei Lohas tendenziell um Leute, deren Einkommen überdurchschnittlich hoch ist – wer gut sein will, muss zahlen können. Laut Wiki sollen in den USA bereits 30 Prozent der Verbraucher diesem Menschenschlag zugehören, eine Zahl, die vielleicht ein wenig zu optimistisch angesetzt ist.

Die Nähe zum Slow-Food-Gedanken


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