Noch im Kino

„Tage und Wolken“ von Silvio Soldini

Lexikon | aus FALTER 09/09 vom 25.02.2009

Der verblassende Abglanz von Genua, einst Stadt von Weltrang, dient Regisseur Silvio Soldini in „Tage und Wolken“ (im Original: „Giorni e nuvole“) als Hintergrund einer Chronik des rapiden sozialen Abstiegs eines gutsituierten Ehepaars. Seit Michele seine Speditionsfirma verloren hat, befinden er und seine Frau, die Kunsthistorikerin Elsa, sich quasi im freien Fall: Die geräumige Altbauwohnung muss geräumt, eine Fernreise storniert, die Yacht verkauft werden, doch schwerer wiegt die Arbeitslosigkeit – und wie sich diese fortdauernde Demütigung allmählich auf jeden Bereich ihres gemeinsamen Leben auszuwirken beginnt. MO

Weiterhin in den Kinos (OmU im Votiv)


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