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Falter & Meinung | aus FALTER 10/09 vom 04.03.2009

Wenn es Ihnen scheint, als wären wir in dieser Ausgabe dem Bösen auf der Spur, liegen Sie nicht ganz daneben. Der Schriftsteller und Dramolettist Antonio Fian hat einen Essay über Kärnten im Februar geschrieben. Wer immer wieder darüber rätselt, wie eine liebliche Landschaft mit einem politisch garstigen Landstrich zusammenfallen kann, liest mehr auf Seite 9.

Das Böse lauert überall. Bekanntlich auch und gerade im Internet. 175 Millionen User hat die Internetgemeinde Facebook, ihr Gründer sagt, das wäre der sechstgrößte Staat der Erde. Ein Schurkenstaat, befürchtet Ingrid Brodnig (Seite 21).

Im Krimi lauert das Böse sowieso. Vermutlich finden wir gerade deswegen Autoren von Kriminalromanen und Kriminalfilmen gut. Jedenfalls tun das Klaus Nüchtern und Michael Omasta, die mit Wolf Haas und Wolfgang Murnberger sprachen (Seite 24), mit dem Autor und Regisseur des Films "Der Knochenmann".

Im politischen Trivialdiskurs vermutet man das Böse in Brüssel: Den Vertrag von Lissabon hat niemand gelesen. Niemand? Das Grazer Theater im Bahnhof bringt ihn sogar auf die Bühne. Thomas Wolkinger hat mit den Protagonisten darüber gesprochen (Seite 46). red


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