Vor 20 Jahren im Falter

Wie wir wurden, was wir waren

Falter & Meinung | aus FALTER 10/09 vom 04.03.2009

Einmal ganz was Neues: die Sozialdemokratie in der Krise

Déjà-vu-Erlebnisse sind einkalkuliert, wenn man 20 Jahre zurückblickt. Das Thema "SPÖ in der Krise" macht sich auch heute noch gut. Damals brachte der Falter ein Interview mit dem seit Dezember 1988 amtierenden Zentralsekretär der SPÖ, Josef Cap, einen Essay von Werner Vogt über Gesundheitspolitik und einen Text der beiden Philosophen Herbert Hrachovec und Wolfgang Pircher. Der Nachruf des Politologen Emmerich Tálos auf den am 23. Februar 1989 bei einem Flugzeugabsturz tödlich verunglückten Sozialminister Alfred Dallinger fügte sich eher zufällig ins Bild.

Pirchers und Hrachovec' Ausführungen trugen den Titel "Mulmig in die neuen Zeiten". Daraus die letzten Zeilen: "Ermutigend wären Theorieansätze, die nicht versuchen, das Geschehene möglichst unter einen Hut zu bringen, sondern darauf reagieren, dass es brennt. Krisenmanagement besteht darin, das Feuer so schnell wie möglich auszudämpfen. Auf längere Sicht gesehen


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