Willkommen in Facebookistan

Medien | Bericht:Ingrid Brodnig | aus FALTER 10/09 vom 04.03.2009

Fotos, Tagebücher, Intimes: Gedankenlos geben Facebook-Benutzer ihre Daten preis. Jetzt machen sie sich Sorgen um ihre Privatsphäre. Zu Recht

175 Millionen Menschen. Das ist eine ganze Menge. Es gibt Diktaturen dieser Größe, die von ihren Bürgern alles Erdenkliche wissen wollen - wie sie denken, wen sie treffen, wohin sie reisen.

175 Millionen Menschen. So viele Einwohner zählt auch Facebook. Es ist ein seltsames Gebilde: Man findet es auf keiner Landkarte, es kennt keine Grenzen, statt einer Verfassung gibt es nur komplex klingende Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs). Jeder darf hierhin einwandern. Auch immer mehr Österreicher finden in der Welt von Facebook ihr Zuhause.

Doch derzeit herrscht Aufregung in Facebookistan. Das Management des Onlineportals hat im Februar die AGBs geändert. Plötzlich wollte Facebook sämtliche Inhalte, die seine Benutzer auf der Webseite veröffentlichten, auf ewig nutzen - sogar wenn ein User längst wieder aus dem virtuellen Zuhause ausgewandert


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige