"Finanzielle Zuwächse bringen Talente"

Stadtleben | aus FALTER 10/09 vom 04.03.2009

Markus Rogan, erster Schwimmstar Österreichs, über Freistil, Doping und die Macht des Geldes im Sport

Gespräch: Gerd Millmann

Markus Rogan ist Österreichs erfolgreichster Schwimmer. 2001 leitete er, heute 26, als Silbermedaillengewinner der Schwimm-WM in Fukuoka das österreichische "Schwimmwunder" ein. Heuer stellte er seinen zweiten Weltrekord über 200 Meter Rücken auf. Rogan studierte in Stanford "International Relations and Economics". Die vergangenen Jahre verbrachte er in den USA und Rom. Seit Sommer lebt der 1,95 große und 90 Kilo schwere Athlet wieder in Wien. Er wird von seinem besten Freund, Paul Eder, 25, ehemaliger Schwimmer und aktueller Basketballer, trainiert. Eder studierte und schwamm ebenfalls in den USA.

Ein Doppelinterview über sportliche Disziplin, Doping und die Kommerzialisierung des Schwimmsports.

Falter: Herr Rogan, ich würde gern mit einem sensiblen Thema beginnen: Homosexualität und Sport. Es gibt etwa keine bekennenden schwulen Profikicker. Wie ist das

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