Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 10/09 vom 04.03.2009

Thurygrund: Die Nussdorfer ist besser als gedacht

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Wenn man da so durch die Nussdorfer Straße spaziert, wenn's ein bisserl regnet, oder schneeregnet auch noch, und man grad nicht von einer Champagnerverkostung kommt oder so, dann kann's einen hier schon ein wenig drücken. Niedergang allenthalben, tote Schaufenster, hohe Grindhüttendichte. Was es gab, ging bald wieder ein, was nachkam, ist nicht der Rede wert.

Bier in der 2,5-Liter-Flasche

Aber nur auf den ersten und zweiten Blick. Denn das öde Land scheint gerade wieder besiedelt zu werden, von coolen Boutiquen und Galerien: ein gutes Zeichen. Und das, was es hier im Thurygrund - benannt nach einem Ziegelunternehmer, der seinen Grund im 17. Jahrhundert dem Servitenkloster vermachte - an Nahversorgung gibt, hat durchaus Hand und Fuß.

Am Sobieskiplatz begann Michael Walletschek vor 20 Jahren mit einer kleinen Greißlerei, die sich im Lauf der Jahre zu einer achtbaren Vinothek mit feschem Souterrainlokal und


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