Neu im Kino

Großartig: "Gran Torino" von Clint Eastwood

Lexikon | Michael Pekler | aus FALTER 10/09 vom 04.03.2009

Walt Kowalski ist allein. Sein ganzes Leben hat er in der Autofabrik gearbeitet, sein Lohn sind ein Gran Torino in der Garage und eine Kiste Bier auf der Veranda. Die Weißen sind weg, gekommen sind Latinos, Schwarze und Asiaten, und Walt hasst sie alle. Doch im Nachbarhaus gibt es eine Hmong-Familie, und irgendwann führt der Koreaveteran einen neuen Krieg - an ihrer Seite.

Niemand anderer als Clint Eastwood hätte aus einem solchen Szenario einen derart großartigen Film machen können. Nichts ist falsch am Pathos von "Gran Torino", weil es genau so gemeint ist: Jeder ist auf die eine oder andere Weise allein, selbst wenn man nicht so einsam ist wie Walt Kowalski.

Ab Fr in den Kinos (OF im Burg und Haydn)


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