Klimawandel und Geschlechtsverkehr

Extra | Christian Zillner | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

In "Retter der Welt" führt uns John Wray in die Tiefen der New Yorker U-Bahn und der menschlichen Psyche

Die Welt braucht keinen Retter", sagt Lois Lane in "Superman Returns", und ich bin geneigt, ihr zuzustimmen. Der Rowohlt Verlag, der den Roman "Lowboy" des Amerikaners John Wray in der Übersetzung von Peter Knecht herausbringt, scheint anderer Meinung zu sein. Er nennt das Buch "Retter der Welt". Erzählt wird die Geschichte eines 16-jährigen schizophrenen Burschen namens Will Heller, der aus der Anstalt flieht und sich in der New Yorker U-Bahn herumtreibt. Sein fester Vorsatz ist es, die Welt zu retten.

In der Anstalt unterzogen ihn die Ärzte Behandlungen mit Medikamenten, bei denen es ihm "immer heißer" wurde. Er erblickt darin eine Analogie zur Erwärmung des Weltklimas und fasst einen Plan, wie er die Welt vor Überhitzung bewahren könnte. Dazu braucht er eine Frau, und um die zu finden, macht er sich auf den Weg durch das U-Bahn-System von New York.

Als abgängig gemeldet, wird


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