Wenn der Vater mit dem Sohne ins Kino geht

Extra | Anja Hirsch | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

Der Kanadier David Gilmour hat einen Roman für Cineasten und besorgte Väter geschrieben: "Unser allerbestes Jahr"

Noch den Erwachsenen plagt dieser Albtraum: Er lernt für eine Physikarbeit, aber Parabeln und Vektoren sagen ihm nichts. Und schon als Kind stellte er sich einen Ort vor, auf dem die bösen Buben enden, die die Schule schmeißen - eine Art Elefantenfriedhof, nur eben "voll mit weißen Knöchelchen von kleinen Jungs".

Jetzt sitzt sein eigener, 15-jähriger Sohn Jesse vor ihm - ohne einen blassen Schimmer und ohne jedes Selbstbewusstein. Da trifft dieser Vater eine folgenschwere Entscheidung: Jesse soll die Schule schmeißen - unter der Bedingung, dass er bereit ist, drogenfrei zu bleiben und mit ihm wöchentlich drei Filme anzuschauen.

"Unser allerbestes Jahr" ist ein Roman für Cineasten und Väter; ein autobiografischer Bericht, in dem der Horror Stephen Kings und die Bilder der Nouvelle Vague wunderbar verschmelzen mit der Hilflosigkeit, die Eltern bisweilen überfällt, wenn


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