Blood, Sweat & Bratislava

Extra | Edgar Schütz | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

"Am Ende der Welt" von Agda Bavi Pain ist die apokalyptische Bestandsaufnahme einer kaputten Generation

Eines gleich vorweg: Agda Bavi Pain ist nicht leicht zu fassen. Da ist schon mal der Name des slowakischen Autors, der für seinen Roman "Am Ende der Welt" ("Koniec sveta") mit dem Preis "Bank Austria Literaris" für Literatur aus dem Osten und Südosten Europas ausgezeichnet wurde. Sehr slowakisch klingt der nämlich nicht. Kein Wunder: Agda Bavi Pain (oder auch Agbar Baba Pan) ist nur eines von mehreren Pseudonymen des 1962 in Košice geborenen Jozef Gaál, der nicht nur die Namen wechselt wie andere die Hemden.

Von der Schriftstellerei könne er in der Slowakei nicht leben, erklärte Bavi Pain einmal (türkische Wurzeln spielen bei dieser Variante seines Künstlernamens auch mit), also ist er auch Dichter, Prosaiker, Fernseh- und Filmdrehbuchautor, Song- und Werbetexter, Theatermacher und Puppenspieler.

Schon zu Zeiten des Kommunismus schloss er sich einer satanistischen Loge an, auch


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