Die Feder am Hut

Extra | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

Adolf Holl hat ein neues Buch über die Religion geschrieben und Franz Schuh mit ihm ein Gespräch geführt

In einer Besprechung von Adolf Holls neuem Buch "Wie gründe ich eine Religion?" im Spectrum der Presse gestand Franz Schuh kürzlich, sich immer zwei Dinge gewünscht zu haben: "erstens mit Adolf Holl befreundet zu sein und zweitens Rudolf Burger zum Philosophielehrer zu haben. Beides war nicht möglich." Für den Falter sprach Franz Schuh mit Adolf Holl über seine Suspendierung als Priester, das Zaubern, die Existenz als schreibender Mensch, das Vulgäre und natürlich über die Transzendenz (siehe auch Rezension auf Seite 32).

Franz Schuh: Holl, um Gottes willen, was war das, die letzten 40 Jahre?

Adolf Holl: Im Jahre 1968 bin ich in meiner Kaplanswohnung in Neulerchenfeld gesessen, im Januar, vor dem Text des Prologes des Johannesevangeliums. Dort habe ich gelesen "die nicht aus dem Fleische, nicht aus dem Blute und nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind".


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