Schlaflosigkeit im Schneideraum

Extra | Maya Mckechneay | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

Neun Berliner Debütregisseure erzählen auf erfrischende Weise von Pannen, Pech und Pleiten und dem Glück des ersten Films

Bücher über den Dokumentarfilm gibt es reichlich. Darunter solche, in denen renommierte Filmemacher in Essayform die eigene Arbeit reflektieren, andere, in denen sie Interviews geben, oder Bände, in denen sich Filmtheoretiker mit dem Thema befassen. Ein Buch wie das vorliegende gibt es nach Kenntnis der Rezensentin allerdings noch nicht. Umso schöner, dass es jetzt vorliegt. Denn "Dokumentarfilm. Werkstattberichte" nähert sich dem Thema auf erfrischend unhierarchische Weise.

Neun junge Regiestudentinnen und -studenten der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin erzählen hier von ihren Erfahrungen mit dem ersten Dokumentarfilm. Von gescheiterten ersten Ideen, von Protagonisten, die unterwegs absprangen, von intimen Glücksmomenten während des Drehs oder schlaflosen Wochen im Schneideraum. Ohne Eitelkeit listen sie dabei Produktionspatzer auf, bereuen im


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