Reich mir die Hand, mein Leben

Extra | Michael Pekler | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

Ein Sammelband erkundet die anhaltende Faszination für eines der erfolgreichsten Genres der Filmgeschichte: das Biopic

Wenn es für Heike Makatsch als Hildegard Knef ab 13. März auch hierzulande im Kino rote Rosen regnet, hält sich eines der erfolgreichsten Filmgenres wieder einmal selbst am Leben. Denn "Hilde" von Kai Wessel erfüllt als sogenanntes Biopic alle entsprechenden Ingredienzien: die Knef als bewegte und bewegende Künstlerin, eine Frau, die wegen ihrer Liebe zum Beruf vor Opfern nicht zurückscheut, ein künstlerisches Ausnahmetalent, das in ein neues Licht gerückt wird. Spätestens im Biopic werden Hildegard Knef, Marlene Dietrich ("Marlene", 2000) und Edith Piaf ("La vie en rose", 2007) zu Schwestern im Geiste.

Für das anhaltende Interesse am Biopic gibt es viele Erklärungen, die gängigsten reichen vom Angebot einer "ganzheitlichen" Lebensgeschichte über die Identitätsstiftung bis zum Prestigegewinn, wie etwa die Oscar-Verleihungen der letzten Jahre zeigen: Philip


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