Nachrichten aus Nachhaltigkeitsutopia

Extra | Robert Misik | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

"New York Times"-Kolumnist und Pulitzer-Preisträger Thomas Friedman will auf gewohnt hohem Niveau die Welt retten

Als hätten sich die Ganoven abgesprochen, häufte sich ab 2004 global eine neue, bisher unbekannte Verbrechensart: Erst einzeln, dann immer häufiger verschwanden überall auf der Welt Gullydeckel von Straßen und Gehwegen. In Chicago wurden innerhalb eines Monats mehr als 150 Deckel geklaut. In Schottland im "Großen Eisenraub" etwa 100 in nur wenigen Tagen. Und auch in Montreal, Gloucester und Kuala Lumpur stolperten ahnungslose Fußgänger in Kanallöcher. Der Grund: Die Nachfrage aus China trieb die Altmetallpreise auf Rekordhöhe.

Exempel wie diese sammelt Thomas Friedman zuhauf in seinem Buch "Was zu tun ist". Das Thema ist nicht ganz neu: Wenn immer mehr Menschen auf diesem Planeten am Wohlstand teilhaben wollen, dann gehen die Ressourcen aus und dann kollabiert das Ökosystem. Wir pumpen CO2 in die Atmosphäre, können nicht mehr genügend Nahrungsmittel für die gesteigerte


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