Mikrophysik der globalen Machtpolitik

Extra | Robert Misik | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

Fareed Zakaria glaubt, dass das "postamerikanische Zeitalter" westlicher wird, obwohl der Westen an Dominanz verliert

Im staatlichen chinesischen Fernsehen lief vor eineinhalb Jahren eine zwölfteilige Dokumentation über den "Aufstieg großer Nationen". Die Reporter waren um die Welt geflogen und hatten recherchiert, wie die das machten, die Briten, Portugiesen, Spanier, die Russen, die Japaner und vor allem die Amerikaner. Was sie richtig, was sie falsch machten. "Die Hauptbotschaft der Serie lautet", fasst Fareed Zakaria zusammen, "dass wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Nation zu Größe verhilft, Militarismus, imperiale Bestrebungen und Aggressionen dagegen in eine Sackgasse führen." Die chinesische Führung ist heute sehr gut darin, aus der Geschichte zu lernen.

"Der Aufstieg der Anderen", heißt das neue Buch von Fareed Zakaria, dem indischstämmigen Chefredakteur von Newsweek International und Kommentator des TV-Senders ABC. Zakaria ist einer der klügsten Köpfe des diplomatischen


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