Tote Musiker

Extra | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

John Belushi (24.1.1949 - 5.3. 1982) (Blues Brothers), starb nach der Einnahme eines Speedballs (Mischung aus Kokain und Heroin).

The Notorious B.I.G. aka Biggie aka Biggie Smalls aka Frank White (21.5.1972 - 9.3.1997), übergewichtiger Ostküstenrapper, wurde in Kalifornien erschossen.

Charlie Parker (29. 8. 1920 - 12. 3. 1955), Altsaxophonist und Bebop-Star, starb an Leberzirrhose, Magendurchbruch, Herzinfarkt und Lungenentzündung.

Harald Juhnke (10. 6. 1929 -1. 4. 2005), großer deutscher Entertainer, überlebte das Korsakow-Syndrom (alkoholbedingte Amnesie) nicht.

Marvin Gaye (2. 4. 1939 -1. 4. 1984), Motown-Soul-Gott, wurde vom eigenen Vater im Streit erschossen, angeblich in Notwehr.

Kurt Cobain (2. 2. 1967 - 5. 4. 1994), Sänger und Gitarrist der Band Nirvana, schoss sich über seiner Garage mit der Schrotflinte in den Mund.

Joey Ramone (19. 5. 1951 -15. 4. 2001), Frontmann der Ramones, verstarb an Lymphdrüsenkrebs.

Bob Marley (6. 2. 1945 -11. 5. 1981), Godfather of Reggae, wurde ein Opfer von Krebs.

Ian Curtis (15.07.1956-18.5.1980), Sänger der legendären Joy Division, erhängte sich in der eigenen Küche.

Jeff Buckley (17. 11. 1966 -29. 5. 1997), Singer-Songwriter, Sohn von Tim Buckley, verlor eine Wette und ertrank im Mississippi.

John Entwistle (9. 10. 1944 -27. 6. 2002), Who-Bassist, Herzversagen nach Kokainkonsum. Ohne ihn machten die Rest-Who eine klasse Platte.

Snakefinger (17.6.1949-1.7.1987), Legendärer amerikanischer Multiinstrumentalist. Erlag während einer Show in Linz einem Herzinfarkt.

Infos u.a. aus: "The Beat Goes On - Kalendarium toter Musiker" (Edition Observatör, Berlin, Ausgabe 2009): Dort findet man auch Statistiken zu den häufigsten Todesarten unter Musikern: 51 sind ermordet worden, davon 2 gefoltert und 1 ertränkt. 30 sind mit dem Flugzeug abgestürzt, allein 7 davon in einer Beechcraft (Sportflugzeug).


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