"Weltverbesserer sind keine guten Journalisten"

Extra | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

Durst: Muss man heute einen akademischen Titel haben, um in der Medienbranche Fuß zu fassen?

Hans Besenböck: Es ist von Vorteil und sicher wichtiger als noch in den Siebziger-Jahren.

Wo sehen Sie die Unterschiede zu einem Universitätsstudium?

An der Universität, speziell an Instituten für Kommunikationswissenschaft und Publizistik, geht es in meinen Augen um Kommunikations-Soziologie, also um die Frage, wie die Massenkommunikationsverhältnisse auf die Gesellschaft wirken. Da hätte Österreich mit seiner starken Medienkonzentration viele Antworten nötig. An der Uni erhält man jedoch keine praktische Journalistenausbildung.

Warum brauchen Medienunternehmen FH-Absolventen und wie werden sie aufgenommen?

Absolventen von Fachhochschulen können praktisch arbeiten und werden in Unternehmen gerne aufgenommen. Masterstudien bieten zudem neue Chancen, was die Spezialisierung im Journalismus betrifft. Ein Bakk.-Chemiker mit Master im Journalismus wäre zum Beispiel ein guter Umweltredakteur.

Viele


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