"Die Nachfrage aus der Wirtschaft ist enorm."

Extra | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

Durst: Was ist das Tolle an Holz?

Alexander Petutschnigg: Die Prinzipien und Strukturen von Holz in Bäumen sind seit Millionen von Jahren härtesten Prüfungen ausgesetzt und funktionieren noch immer einwandfrei. Diese Eigenschaften bringt Holz mit, wenn wir es als Bau- oder Werkstoff verwenden.

Ihr Studiengang am Campus Kuchl der FH Salzburg bekommt einen Erweiterungsbau - aus Holz. Ist der Andrang an Studierenden dermaßen groß?

60 Plätze sind beim Bachelorstudium zu besetzen. Im Schnitt wird jeder zweite Bewerber aufgenommen. Der Erweiterungsbau wird im Mai 2009 stehen. Erhöhten Platzbedarf gibt es in erster Linie aufgrund des Masterstudiums, das ab 2010 angeboten wird.

Ihr Studiengang ist international gut vernetzt. Welchen Stellenwert hat ein Auslandssemester für Ihre Studierenden?

Die Forschung in der Holzwirtschaft ist international. Deshalb ist der Kontakt zu ausländischen Instituten umso wichtiger. Wir ermutigen unsere Studierenden, ein Auslandssemester zu absolvieren. Es ist ein sehr wichtiger Teil der Ausbildung bei uns.

Im Holzbereich nimmt Österreich im internationalen Vergleich eine Spitzenposition ein. Wie schätzen Sie die Arbeitsmarktchancen von Absolventen ein?

Die Nachfrage nach Praktikanten und Absolventen sowie das Engagement der Unternehmen, die mit uns zusammenzuarbeiten, zeigen uns täglich, wie wichtig unsere Arbeit am Studiengang für die Unternehmen ist. Die Nachfrage von Seiten der Unternehmen ist so groß, dass wir diese bei weitem nicht erfüllen können.

Alexander Petutschnigg, Studiengangsleiter für Holzbau & Holztechnologie an der FH Salzburg. Er erhielt 2005 Christian-Doppler-Preis für seine Forschungen.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige