Krise über Wien?

Politik | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

Wie reagiert Wien auf die Wirtschaftskrise? Mit guter Stimmung und einem Konjunkturpaket, das vor allem aus bereits lange geplanten Projekten besteht

Recherche: Stefan Apfl, Barbara Tóth

Der Blick, den Gabriele Payr aus dem Fenster wirft, fällt auf eine Stadt in der Krise. Oder vor der Krise. So genau weiß das niemand, auch die Chefin der Wiener Stadtwerke nicht. Ringturm, 18. Stock, Konzernzentrale. Es ist 7.30 Uhr. Gabriele Payr ist Frühaufsteherin. „Wenn Sie die Heizung aufdrehen, das Licht anschalten oder mit der U-Bahn zur Arbeit fahren“, sagt Payr, „das sind wir.“ Wir, das sind Wien Energie, Wiener Linien und Bestattung Wien. 15.500 Menschen arbeiten für Österreichs größten kommunalen Infrastrukturbetrieb in öffentlicher Hand – und seit kurzem weiblich geführt. „Wir tragen nur ein privatwirtschaftliches Kleid“, sagt Payr. „Im Gegensatz zu echten Privaten haben wir aber auch das Gemeinwohl im Auge.“ Weisungen vom staatlichen Eigentümer darf es von Gesetzes

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