Mehr davon:Amore Triestino

Stadtleben | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

Also Triest ist einfach super, und wer anderer Meinung ist, hat entweder keine Ahnung oder bisher nur gehöriges Pech gehabt. Diese selbstverständliche Melange einer ansatzweise österreichischen Stadt, bewohnt von lässigen Italienern und Kroaten, die beste Kaffeekultur der Welt, unglaublich pure Weinlokale und Ikonen wie der Da Pepi, wo die kulinarische Hässlichkeit schlicht zum Kult wird. Und eine Küche, die definitiv keine italienische ist, sondern ein Fall für sich.

In Wien bekommt man diese Einzigartigkeit mehr oder weniger in folgenden Lokalen mit:

Cantina e l’Arte Ein Kellerlokal neben einer Kegelbahn, das auf den ersten Blick so überhaupt nichts Triestinisches hat – und dann eben umso mehr: nämlich die Küche, den Geschmack, die Produkte, die Seele. Toni Mimra ist einer der wenigen in der Stadt, die einem Triest geschmacklich nahebringen können.

1., Dr.-Karl-Lueger-Ring 14, Tel. 05 05 05-41490, Mo–Fr 16–23 Uhr

La Salvia Äußerst sympathisches Standel am Yppenmarkt, wo man lauter wunderbare ess- und trinkbare Sachen aus der Karstregion rund um Triest bekommen kann. Entweder zum Gleichessen oder Mitnehmen.

16., Yppenpl./Weyprechtg., Tel. 236 72 27, Di 17–22, Mi–Fr 10–22, Sa 9–17 Uhr, www.lasalvia.at

Hold Schwer zu sagen, warum das Hold triestinisch sein soll. Aber es ist es eben. Vielleicht, weil es nur wenige Orte in Wien gibt, wo Espresso so gut gemacht wird wie hier. Eindeutig vorherrschend: Triest-Soul.

8., Josefstädter Str. 50, Tel. 405 11 98,

Mo–Fr 8–23, Sa 9–23 Uhr

Schuppich Nettes Gasthaus, in dem das eine oder andere Rezept aus der umfangreichen Triestiner Küche überaus authentisch zubereitet wird. Wirtin Lucia Schuppich hat Wurzeln in der Hauptstadt der Melancholie. Und sie erzählt auch ausgesprochen gerne darüber.

2., Rotensterng. 18, Tel. 212 43 40, Mi–Sa 18–24, So 12–16 Uhr, www.schuppich.at


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