Wohnen mit Prinzen

Charme, Kleinheit und ein handfester Triest-Spleen, das geht gut zusammen

Stadtleben | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

Florian Holzer beschreibt seit 1988 jede Woche ein neues Lokal

Es machen jetzt wieder jede Menge Lokale auf. Also so viele, dass man sich’s aussuchen und das nette Muskat am Yppenmarkt einstweilen mal nach hinten schieben kann. Weil das Il Bio nämlich noch ein bisschen netter ist: Andrea und Roland Prinz – sie Journalistin, er Optiker und Brillendesigner – eröffneten vor zehn Jahren ein kleines Alimentari-Geschäft mit Minilokal in Ober St. Veit, das zwar eh gut lief, dessen Entwicklungspotenzial am Rande des Wienerwaldes aber begrenzt war. Also übersiedelten sie in dichter besiedeltes Gebiet und machten aus bis dahin ungenützten Hohlräumen in einem Haus in der Burggasse eines der bezauberndsten Kleinlokale, das Wien derzeit zu bieten hat.

Das Il Bio könnte man schon eher als verschachtelt bezeichnen: Man erklimmt zuerst eine Stiege, da kann man durch ein großes Fenster schon einmal reinschauen, kommt dann in einen Raum mit einer Vitrine (frische Pasta, Käse, Antipasti, Prosciutto),


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