Making Of

Steiermark | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

Wie aus der Idee eines Filmstudenten der diesjährige Diagonale-Eröffnungsfilm „Kleine Fische“ wurde

Bericht: Maria Motter & Tiz Schaffer

Auch wenn das wohl nur die Bestätigung einer Vermutung ist: Mit dem Glamour einer Filmgala hat eine Filmproduktion wenig zu tun. Und auch wenn sich das nach einer vorgefertigten Phrase für Hollywood-Schauspieler anhört: So gut wie jeder Mitwirkende eines Filmteams geht während der Produktion an seine Grenzen. Da muss der Regisseur nicht Stanley Kubrick heißen.

„Kleine Fische“ ist der Eröffnungsfilm der diesjährigen Diagonale. Zwei Brüder übernehmen nach dem Tod ihres Vaters den Familienbetrieb, einen kleinen Fischladen in Wien. Ihre Grundverschiedenheit und die Familiengeschichte halten Konfliktpotenzial bereit. Die so charmant wie subtil erzählte Alltagskomödie beschreibt aber auch die Geschichte des Kleinunternehmertums in wirtschaftlichen Umbruchszeiten. 86 Minuten dauert sie. Von der Idee bis zur Fertigstellung sind Jahre vergangen.


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