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Steiermark | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

Barbara Pichler bestreitet ihre erste Diagonale. Wie die Neo-Intendantin das Festival des österreichischen Films auch international wieder attraktiver machen will

Porträt: Herwig G. Höller

Sogar in der Zeit, als ich das Musikvideoprogramm kuratiert habe, fühlte ich mich immer mehr als Besucherin. Ich kam mit diesem total entspannten Gestus nach Graz: Jetzt schau’ ich mir an, was im letzten Jahr im österreichischen Film passiert ist“, erzählt Barbara Pichler. „Diesmal kenne ich aber schon alle Filme. Eigentlich könnte ich zu Hause bleiben.“

Das wird sie natürlich nicht tun. Die Neo-Intendantin der Diagonale, die sich im Gespräch betont zurückhaltend gibt, wird nächste Woche ihr erstes Festival des österreichischen Films, mittlerweile die zwölfte Ausgabe in Graz, auch verantworten. Neben sachten Versuchen, die internationale Relevanz des Festivals wieder zu erhöhen, setzt sie auf Straffungen und eine intelligente Fortsetzung einer mittlerweile existierenden Diagonale-Tradition.


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