Kabarett Premiere

Made in China: das neue Solo von Thomas Maurer

Lexikon | aus FALTER 11/09 vom 11.03.2009

Das neue Soloprogramm von Thomas Maurer trägt den merkwürdigen Titel „Àodìlì“. Das ist Chinesisch und heißt „Österreich“. Für das Programm hat der Wiener Kabarettist extra eine neue Sprache gelernt. Nein, nicht Chinesisch, sondern Oberösterreichisch, aber immerhin. Der Gschwandtner Sigi, den er in „Àodìlì“ spielt, ist nämlich ein Mühlviertler, der zehn Jahre in China gearbeitet hat. „In meinem letzten Programm, Papiertiger‘ hatte ich extrem viel österreichische Innenpolitik verpackt“, erklärt Maurer. „Deshalb habe ich jetzt ein Kontrastkonzept gesucht. Und nachdem ich voriges Jahr mein 20-jähriges Kabarettjubiläum eh nicht gefeiert habe, habe ich mir gedacht, ich schenke mir nachträglich ein neues Programm, in dem keine österreichischen Politiker vorkommen. Und da war China, glaube ich, keine schlechte Wahl.“ WK

Premiere: Kulisse, So 20.00


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