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Medien | aus FALTER 12/09 vom 18.03.2009

Emmerich sagt Entschuldigung Im November sorgte der ehemalige ORF-Korrespondent Klaus Emmerich für Aufregung: Während der US-Wahlnacht hatte er in der ORF-Debatte gesagt, dass er sich "nicht von einem Schwarzen in der westlichen Welt dirigieren lassen" wolle. Jetzt entschuldigte er sich erstmals für diese Äußerung, berichtet die Presse am Sonntag. "Ich habe einen großen Fehler gemacht", meinte der Journalist bei einer Veranstaltung.

Millionen Dollar bekommt die New York Times für den Verkauf ihrer Zentrale in Manhattan. Das Blatt hatte 58 Prozent eines Wolkenkratzers besessen. Nun mietet sie 21 Etagen vom Käufer zurück.

Holzhausen meldet Konkurs Der Wie-ner Druck- und Medienverlag Holzhausen ist insolvent. Laut dem "Österreichischen Verband Creditreform" wurde das Konkursverfahren eröffnet. Nach Angaben des Unternehmens war der Wegfall einer EU-Förderung Grund für die schlechte Lage des Betriebs. Darum wurden ab 2008 Investoren gesucht, die Wirtschaftskrise habe aber einen Erfolg verhindert.

Gewerkschaft ruft nach Medienbehörde "Triste Zustände" attestiert die Journalistengewerkschaft der heimischen Medienszene. Angesichts "zunehmender Versuche zur Aushöhlung arbeitsrechtlicher Standards" fordert die Gewerkschaft einheitliche kollektivvertragliche Regelungen für sämtliche Medienbetriebe. Außerdem plädiert sie für "eine wirklich funktionierende Medienbehörde und Gesetze, die die Vergabe von Förderungsmitteln an das Vorhandensein von arbeitsrechtlichen Mindeststandards und Redaktionsstatuten knüpfen", heißt es in einer Aussendung.


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